Wenn Auftraggeber und Werbedienstleister getrennter Wege gehen.

Ein Risiko, das oftmals nicht bedacht wird: Was passiert, wenn Werbedienstleister und Auftraggeber die Zusammenarbeit beenden?

Situationen dieser Art kennzeichnen den Alltag eines SV: Der gekündigte Dienstleister, etwa eine Agentur, ist beleidigt und bockig – oder der Auftraggeber beendet die Zusammenarbeit in einer Form, die Konflikte fördert. Oder die Zusammenarbeit läuft aus, es herrscht Funkstille – und nach längerer Zeit gibt es Konflikte, etwa wegen eines Rechteverstoßes.

Die externe Begleitung der Übergabe durch einen neutralen Profi kann hier Wunder wirken, weil weniger Porzellan zerbrochen wird. Denn Konflikte entstehen häufig, weil die Erwartungen unterschiedlich sind oder überzogene Erwartungen auf beiden Seiten bestehen.

Die typischen Streitpunkte:

  • Offene Daten (Diese sind Arbeitsmittel des Gestalters und i.d.R. nicht Eigentum des Auftraggebers).
  • Weiternutzung von Gestaltungen (Gesondert zu vereinbaren – sollte sich jedoch an der Vergangenheit orientieren)
  • Rechteverstöße (Vereinbaren Sie ein Procedere, um teure Streitigkeiten zu vermeiden)
  • Aufbewahrungspflichten für Daten
  • Änderungsrechte

Nichts ist besser, als eine geordnete Beendigung der Zusammenarbeit. Denn die Praxis zeigt eines: Viele Dienstleister und Auftraggeber finden nach einigen Jahren wieder zueinander!